FBM 2019/1

Erster Tag auf der #fbm

Meine persönliche Buchmesse startet am Freitags. Der Shuttelbus vom Parkhaus zur Messe ist nur halbvoll, auch den Eingang der Halle 3 passiere ich zügig, soweit verläuft meine Ankunft entspannt.

Doch sobald ich einen Fuß in die Halle setze, sind sie da zahlreiche Buchliebhaber und Lesefreudige. Ich schlendere erst einmal in aller Ruhe durch die Gänge der Halle 3.0. Hier befinden sich die Stände von den Verlagen Carlsen, Arena, Coppenrath, Ullstein (die unverwechselbare Eule ist ein sehr beliebtes Fotomotiv), diogenes, alle Verlage der Random Gruppe, Piper, Hanser, Bastei Lübbe, dtv und und und und. So viele Bücher!

Die Vorwärts, Zeitung der SPD, hat einen eigenen Stand und sehr interessante Gesprächsgäste. Den ersten Talk, den ich verfolge, handelt über den Roman „“Schutzzone“ (zu finden auch auf der Shortlist 2019 des Deutschen Buchpreises) mit der Autorin Nora Bossong. Die Moderatorin Katharina Gerlach diskutiert mit Nora Bossong über die Arbeit der Vereinten Nationen, deren Arbeit von allen Mitgliedsstaaten finanziert wird und mittlerweile die Gelder für Hilfsprojekte knapp werden.

Der Roman habe ich gerade zu lesen begonnen. Es wird also demnächst eine Rezension von mir hier erscheinen. Die Autorin ist sehr sympathisch und konnte im Gespräch überzeugen.

Nach einer Kaffeepause in der Sonne, die sich hinter den Wolken hervor gekämpft hat, im Innenhof „Agora“, gehe ich hinüber in Halle 5 zur ARD. Dort folge ich den Gesprächen mit Bela B. Felsenheimer und Sascha Lobo. Sascha Lobos neues Sachbuch beschäftigt sich mit dem Realitätsschock, in dem wir uns befinden. Nach dem Fall der Mauer und dem Ende des Kalten Krieges fühlten wir uns sicher. Nun geben sich eine Vielzahl anderer Problemherde zu erkennen plus die Überforderung durch die Digitalisierung. Lobos Ansatz ist sicher eine Überlegung wert.

Die Plaza „Agora“ bietet neben zahlreichen Speise- und Getränkeständen auch übereinander gestapelte Container, in denen man einiges über den Herstellungsprozess eines Buches erfahren kann. Der Frankfurter Pavillon in der Mitte versammelt meist eine Schlange vor dem Eingang. Ebenso bilden sich lange Schlange vor den Signierboxen, in denen Autoren ihre Bücher signieren. Mir gefällt besonders der aufgeblasene Asterix!

Für ein weiteres Gespräch über ein Buch, das auf der Longlist des Deutschen Buchpreises steht, kehre ich zurück zum vorwärts Stand. Karen Köhler spricht über „Miroloi“. Ein Buch das viel zu sagen hat über frei sein, über Gesellschaftsformen und so vieles mehr. Fazit am Ende: Es ist kein Frauenbuch, es ist Gesellschaftskritik.

Nach zahlreichen ersten Eindrücken und ein Foto der Ullstein Eule verlasse ich die Messe kurz vor Schluss. Ich freue mich auf mein Hotelzimmer und auf ein Abendessen. Danach werde ich früh schlafen, denn nach dem Messetag ist vor dem Messetag!

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