Die junge Frau und die Nacht

Guillaume Musso

Bis zur letzten Seite ein spannendes Buch, dessen Geschichte immer neue Wendungen nimmt.

Anlässlich eines Schuljubiläums reist Thomas in seine Heimat an die Côte d’Azur. Seit Jahren lebt er als Schriftsteller in New York und besucht den Süden Frankreichs und seine Familie nur, wenn er sich auf Lesereise befindet. Diesmal hat eine E-Mail seines ehemaligen besten Freundes Maxime Thomas dazu bewogen zu kommen. Die beiden Männer teilen seit Jahrzehnten ein dunkles Geheimnis, dass im Zuge dieses Jubiläums ans Licht kommen könnte.

Um das zu verhindern beginnen die beide Freunde das Geschehen von damals noch einmal neu zu betrachten. Alles begann mit dem spurlosen Verschwinden einer Mitschülerin. Die 19jährige Vinca war Thomas unerfüllte Jugendliebe, deren plötzliches Verschwinden eine noch immer tiefe Wunde bei ihm hinterlassen hat. Tatsächlich entdecken Thomas und Maxim neue Hinweise und haben durch den Abstand der Jahre eine andere Sichtweise auf die Dinge entwickeln. Es stellt sich heraus, dass der schicksalhafte Tag vor 25 Jahren bis in die jetzige Zeit hineinreicht und mehr Menschen betrifft, als Thomas und Maxim bisher angenommen haben.

In seinem neuen Roman läuft Guillaume Musso wieder zur Höchstform auf. Geschickt kombiniert er ein undurchsichtiges Gewirr von Verstrickungen rund um das Verschwinden der jungen Frau. Nichts ist so, wie es auf den ersten Blick scheint. In einem gewohnt flüssigen, gut lesbaren Schreibstil, entwickelt sich die Geschichte zu einem spannenden Krimi, welcher bis zur letzten Seite seine Intensität nicht verliert. Und natürlich lernt man ganz nebenbei auch einiges über die Gegend rund um Antibes. Ein wirklich gelungener Krimi, perfekt für den Sommerurlaub.

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