Turbulenzen

Turbulenzen erzählt von kurzen Begegnungen zwischen Menschen und umspannt damit die ganze Welt
Turbulenzen
David Szalay

aus dem engl. übersetzt von Henning Ahrens

Carl Hanser Verlag, 2020

Rezension

Kurzmeinung

Einmal um die Welt. Kurze Geschichten, kurze Begegnungen mit Personen, virtous miteinander verknüpft. Kurze Einblicke in private Welten.

Inhalt

Erste Turbulenzen gibt es auf dem Flug von London nach Madrid. Eine ältere Dame mit Flugangst, versucht diese mit Bloody Marys zu betäuben und kommt ins Gespräch mit einem afrikanischen Geschäftsmann. Die Dame verlassen wir in Madrid und begleiten den Geschäftsmann weiter nach Dakar, wo ihn eine schrecklich Nachricht erwartet.

In dieser Weise wird der Stab jeweils an eine andere Person weitergereicht, einmal rund um den Globus. Ausschnitthaft erzählt der Roman von den unterschiedlichsten Menschen.

Handlung

In kurzen Episoden gibt „Turbulenzen“ Einblicke in die jeweilige Lebenssituationen von verschiedenartigen Menschen. Wie ein Staffelstab übergibt der eine Charakter an den nächsten. Turbulenzen gibt es auf den Flügen, sie sind jedoch ebenso übertragbar auf die Menschen, von denen wir nur diese eine Momentaufnahme sehen.

Da ist der einsame Flugkapitän, der den Tod seiner jüngeren Schwester in der Kindheit bis heute nicht verarbeitet hat, die Frau, die sich nach langjähriger Ehe neu verliebt und zwischen den Stühlen sitzt und der Gärtner, der im Ausland arbeitet und seiner Familie zu Hause verschweigt, dass er homosexuell ist.

Meinung

Der Roman „Turbulenzen“ erzählt auf 134 Seiten von den Turbulenzen des Lebens. Manche Menschen beuteln sie stark, manche erfahren nur einen kleinen Windhauch und manche werden von ihnen komplett aus der Bahn geworfen.

Als Leser bekommen wir nur einen kleinen Ausschnitt aus dem Leben der jeweiligen Figur erzählt. Es gibt kein davor oder danach. Wir erfahren nicht, wie die Geschichte, welche knapp angerissen wird, ausgeht. Das beflügelt die Fantasie jedes einzelnen Lesers.

Ich reise gerne und ich habe dadurch schon etliche Menschen kennenlernen dürfen, mit denen ich ähnliche Momentaufnahmen erlebt habe. Wenn man im Zug oder Flugzeug nebeneinander sitzt und ins Plaudern kommt. Wo kommt man her, wo will man hin und warum. Kleine Episoden aus dem Leben und schon ist die gemeinsame Reisezeit vorbei, die Wege trennen sich wieder.

Ähnlich ist es auch in dem Roman. Wir treffen die Charaktere, sehen einen Ausschnitt ihres Lebens und wünschen ihnen alles Gute, wenn wir weiterziehen. Die kurzen Kapiteln beleuchten je eine Figur, die in dieser Episode den Stab an eine andere weiterreicht. Benannt sind die Kapitel nach den Abkürzungen der Flughäfen. Wir fliegen mit den 12 Charakteren einmal um den Globus und am Ende schließt sich der Kreis wieder in London, von wo aus wir gestartet sind.

Fazit

Ich habe „Turbulenzen“ mit offener Neugier gelesen. In Gedanken bin ich mit den Charakteren um die Welt gereist. Trotz der Kürze konnten mich die einzelnen Schicksale berühren. Hauptsächlich, weil dem Autor eine großartige Komposition aus Begegnungen und Befindlichkeiten unterschiedlichster Menschen, über alle Kontinente verteilt, gelungen ist. Die unerwarteten Wendungen machen das Buch kurzweilig und halten es spannend. Als Leser kann man die angerissenen Geschichten weiterspinnen. Dieses Buch macht nachdenklich und lehrt uns, dass es egal ist, wo auf dieser Welt wir leben, im Grunde sind wir alle miteinander verbunden. Mir hat die Erzählweise des Romans, die Idee dahinter und die Umsetzung sehr gefallen.

Ich bedanke mich beim Carl Hanser Verlag und dem Internetportal für Lesewütige Lovelybooks für die Teilnahme an der Leserunde und das Rezensionsexemplar.

Wer sich für ähnliche Bücher, mit kurzen Geschichten und verwobenen Charakteren oder für Flughafengedanken interessiert, empfehle ich „Das Feld“ von Robert Seethaler oder den Roman „Drehtür“ von Katja Lange-Müller.

A.S. Tory und der letzte Sommer am Meer

A.S. Tory und der letzte Sommer am Meer Cover. Die Geschichte von Sid und Chiara
A.S. Tory und der letzte Sommer am Meer
S. Sagenroth

erschienen im tredition Verlag 2020

Rezension

Kurzmeinung

Mit gekonnter Leichtigkeit greift der Roman „A. S. Tory und der der letzte Sommer am Meer ein kontroverses Thema auf und stimmt nachdenklich. Ein schwieriges Thema fabelhaft erzählt.

Handlung

Diesmal lädt A.S. Tory Sid und Chiara zu sich nach England ein, ohne ihnen einen Auftrag zu erteilen. Der Sommer ist heiß, selbst in England, und Mr. Tory besitzt ein Haus am Meer, in dem die jungen Leute Ferien machen sollen. Alle Zeichen stehen auf ein unbeschwertes Urlaubsvergnügen. Am Strand lernen Sid und Chiara drei deutsche Mädchen kennen. Eines der Mädchen hat sich mit einem arabischen, jungen Mann angefreundet, der sich illegal im Land aufhält. Als zwei der Mädchen und der junge Mann spurlos verschwinden, beginnen Sid und Chiara ihre eigenen Nachforschungen, die sie bis nach Cornwall führen.

Inhalt

Auf der Suche nach der alten Single reisten Sid und Chiara quer durch Europa bis Marroko. Im zweiten Teil suchten die beiden eine verlorene Geschichte in Venedig, Wien und Berlin. Nun begleiten wir Sid und Chiara nach England. A.S. Tory lädt die beiden Abenteurer zu einem zweiwöchigen Urlaub nach England ein. Erst erkunden sie London und treffen auch Chan wieder, mit dem Sid seit seinem ersten London Aufenthalt Kontakt hat. Zu dritt verbringen sie dann einige Tage in Mr. Torys Haus am Meer.

Am Strand treffen sie drei Mädchen aus Hamburg. Zwischen den Mädchen kommt es immer häufiger zum Streit, seit Emily sich mit dem illegalen Flüchtling Laith angefreundet hat. Als Emily und Sarah spurlos verschwinden, fällt der Verdacht sofort auf Laith. Denn auch er ist nicht mehr auffindbar. Chiara und Sid machen sich auf die Suche nach den Vermissten. Ihre Spur führt sie nach Brighton, Stonehenge bis nach Cornwall.

Meinung

Diesmal gibt es keinen Auftrag, sondern nur die Frage; was bedeutet Freiheit? Für Chiara und Sid bedeutet es, selbst entscheiden zu dürfen, was sie tun. Der afghanischen Flüchtling Laith, der illegal in England eingereist ist, weil ihm und seiner Familie in Deutschland die Abschiebung droht, riskiert eine ganze Menge für seine Freiheit.

Die Kapitel werden begleitet von Nachrichtenmeldungen, kurzen Eintragungen aus Emilys Tagebuch oder Laith Gedanken. Jedoch erfahren wir als Leser nie mehr als nötig. Das hält die Spannung bis zum Ende aufrecht. Die Geschichte nimmt sich einem immer noch sehr aktuellen Thema an, nämlich wie wir in Europa mit Flüchtlingen umgehen. Dabei beleuchtet der Roman unterschiedliche Seiten und zeigt, dass es nicht nur schwarz und weiß gibt, sondern ganz viele Schattierungen dazwischen.

Fazit

Der Schuss von Teil drei hat mich nachdenklich zurückgelassen. Die Erzählung greift einige Themen auf, unbequeme, die sich dennoch mühelos ineinander fügen. Was als Sommerurlaub beginnt endet zwar mit einem Hoffnungsschimmer, über dem jedoch ein großer Schatten liegt. Das Ende hat mich überrascht, letztendlich habe ich den Sinn dahinter verstanden.

Besonders hat mir die Herangehensweise an das Thema gefallen. Nie hebt sich da ein moralischer Zeigefinger. Der Ton bleibt, wie bei den anderen beiden Teilen, locker und unterhaltsam. Es hat Spass gemacht mit den zwei Hauptcharakteren durch England zu fahren und mit ihnen diese verschiedenen Menschen kennenzulernen. Ihre offene, fast vorurteilsfreie Art ist erfrischend und macht den Roman zu einem Lesevergnügen. Ich verstehe die Geschichte als ein Appell an die Toleranz und für das Miteinander, damit wir alle unsere persönliche Freiheit leben dürfen.

Ich bedanke mich herzlich bei der Autorin für da Rezensionsexemplar.

Alles, was zu ihr gehört

Alles, was zu ihr gehört handelt von zwei Frauen. Die eine längst tot und die andere, die versucht ein Geheimnis zu lüften
Alles, was zu ihr gehört Buchcover
Sara Sligar

Rezension

Kurzmeinung

Der Roman „Alles, was zu ihr gehört“ behandelt zu viele Themen gleichzeitig für eine Geschichte. Am Ende wirkt es dadurch zu gewollt. Was spannend beginnt, wird überflutet von Nebenschauplätzen.

Inhalt

Um den Nachlass der berühmten Fotografien Miranda Brand zu archivieren, verlässt Kate für einige Zeit New York und zieht an die Westküste. Um die Künstlerin kursieren etliche Gerüchte. Vor allem ihr Tod vor zwanzig Jahren sorgt immer noch für Gesprächsstoff. War es tatsächlich Suizid oder wurde sie getötet. Auch Kate kann sich diesen Spekulationen nicht entziehen und beginnt in dem Haus der Familie nach Beweisen zu suchen. Alles was zu ihr gehört ist der Titel, aber Kate muss vieles sichten, um das ausschlaggebende Detail zu finden. Dabei muss sie vorsichtig sein, denn der Sohn der Künstlerin beobachtet sie und ihre Arbeit genau. Kate beginnt sich zu fragen, was er über den Tod seiner Mutter weiß.

Handlung

Als Kate an die Westküste zu ihrer Tante zieht, liegt eine schwere Zeit hinter ihr. Durch einen Skandal verlor sie ihren Arbeitsplatz bei einer renommierten New Yorker Zeitung. Deshalb stürzt Kate sich in die neue Arbeit. Und bald kommen ihr die ersten Gerüchte zu Ohren, welche sich um den Tod der bekannten Künstlerin handeln. Viele Leute der Kleinstadt bezweifeln auch zwanzig Jahre nach ihrem Tod die offizielle Version an. Beeinflusst von dem Gerede beginnt Kate neugierig zu werden.

Auch Theo, der Sohn der Künstlerin, ist wegen des Nachlasses zurückgekommen, um dessen Archivierung zu begleiten. Kates Verhältnis zu Theo ist anfänglich sehr distanziert, nur seine beiden Kindern fassen schnell Vertrauen zu ihr. Mit der Zeit verändert sich Theos Verhalten und sie kommen sich näher. Doch Theo weiß nicht, dass Kate heimlich nach Beweisen für den Mord an Miranda sucht und auch ihre Vergangenheit steht zwischen ihnen.

Als Kate ein Tagebuch findet, hofft Kate endlich alles zu erfahren. Doch es kommt anders.

Fazit

Die Geschichte verspricht ein spannendes Geheimnis. Ein ungeklärter Todesfall einer Künstlerin. Eine ehemalige Journalistin die sich auf die Suche nach der Wahrheit begibt, aber auch noch mit ihrer eignen Vergangenheit zu kämpfen hat.

Der Roman, erzählt aus der Sicht von Kate im Wechsel mit dem, was Kate im Nachlass findet. Daher ist der Leser grundsätzlich auf dem Wissensstand von Kate. Leider ändert sich das im letzten Drittel. Da erfahren wir plötzlich Dinge, die Kate noch nicht weiß, denn wir lesen Mirandas Tagebuch weiter.

Ab dem Moment, in dem ich dachte, jetzt geht die Geschichte richtig los eröffnete die Autorin so viele Nebenstränge, dass ich schlussendlich nicht mehr wusste, warum es denn nun eigentlich geht. Der Tod von Miranda rückte seltsam in den Hintergrund, kam dennoch immer wieder hervor. Dann wurde die Handlung wieder von Kates Beziehung zu Theo dominiert, wieder ein Wechsel zu Kates Vergangenheit, wieder zu Mirandas mieser Ehe, Theos Auffälligkeiten als Kind, Kunst, Kates Krankheit…ein ständiges Hin und Her der Prioritäten. Dabei verlor sich sowohl die Spannung als auch meine Lust zu lesen. Hinzu kamen die anstrengenden Formulierungen und Beschreibungen, die so wahnsinnig gewollt anders sein sollten. Anfänglich habe ich darüber hinweg gelesen, später gingen sie mir immer mehr auf die Nerven.

Die Erzählung hat ihre Höhepunkte, allerdings auch gravierende Tiefen. Und am Ende saß ich etwas ratlos da, denn das Hauptthema wurde zur Nebensächlichkeit und die Aufklärung am Ende uninteressant. Der Bogen zum Happy End ist zu groß, um glaubwürdig zu sein. Sehr schade.

Ich bedanke mich herzlich beim Hanserblau Verlag und Lovelybooks für die Teilnahme an der Leserunde.

Links zum Buch:

https://www.lesejury.de/sara-sligar/ebooks/alles-was-zu-ihr-gehoert/9783446267473

https://www.readpack.de/2020/07/rezension-alles-was-zu-ihr-gehoert-von-sara-sligar.html/

Der Delphi Code

Der Delphi Code handelt von einer App, die bestimmt, wen du liebst
Der Delphi Code Buchcover
Thomas Pyczak

Rezension

Kurzmeinung

Gute Idee, leider keine überzeugende Umsetzung. Spannungslos.

Handlung

Im griechischem Delphi findet ein Treffen einer IT Firma statt, um eine neuentwickelte App „Der Delphi Code“ vorzustellen. Diese App analysiert mit Hilfe von künstlicher Intelligenz Liebesbeziehungen in Echtzeit. Die eingeladenen Paare sollen ihre Beziehung mit der App auf den Prüfstand stellen. Es ist ein erster Testlauf für die App an realen Paaren.


Der Delphi Code, so der Name dieser App, wurde von Frauen entwickelt. Edelweiß und Victoria sind die Programmiererin, die übersinnliche Unterstützung von der Seherin Ada erhalten haben. Doch kann der Delphi Code, der ausschließlich auf Algorithmen der künstlichen Intelligenz aufbaut, tatsächlich zwischenmenschliche Beziehungen besser einschätzen als die Menschen?

Der Delphi Code, so der Name der App, wurde von Frauen entwickelt. Edelweiß und Victoria sind die Programmiererin, die übersinnliche Unterstützung von der Seherin Ada erhalten haben. Doch kann der Delphi Code, der ausschließlich auf Algorithmen der künstlichen Intelligenz aufbaut, tatsächlich zwischenmenschliche Beziehungen besser einschätzen als die Menschen?

Delphi, ein mystischer Ort, wurde passender Weise für dieses Treffen ausgewählt. Edelweiß, als eine der Hauptverantwortlichen für diese revolutionäre App, reist als erste dorthin und begegnet auf der Hinreise schon einer jungen Griechin, die ihr die Geschichte des Orakels näher bringt. Als am nächsten Tag die Paare eintreffen, beginnt der Testlauf der App, der schlussendlich aus dem Ruder läuft.

Meinung

Das Thema des Romans klingt interessant. Künstliche Intelligenz ist eines der großen Zukunftsthemen. Leider baut der Roman keinerlei Spannung auf. Die ganze Geschichte bleibt oberflächlich, was meiner Meinung nach vor allem daran liegt, dass von Beginn an zu viele Geschichten mit einander verwoben werden. Damit verliert sich schon im ersten Drittel der rote Faden.

Zudem bleiben die Figuren für mich nicht greifbar. Ich konnte weder zu den Figuren noch zur Geschichte an sich einen Zugang finden. Auf mich wirkt die Erzählung emotionslos. Ein Grund hierfür ist meiner Ansicht nach auch der sehr abgehakte Schreibstil, der eher an den Stil einer whatsapp Nachricht erinnert. Die Sätze sind unnatürlich kurz gehalten. Hinzu kommen zahlreiche stilistische und grammatikalische Fehler. Zum Beispiel heißt es auf S. 18: „[…] weil er in seiner Heimat Frankreich ein erfolgreicher Schriftsteller war.“ Wieso „war“, er lebt ja noch und er ist Schriftsteller. Solche Bespiele gibt es zuhauf in dem Buch. Der Text fliest nicht, was dazu führt, dass auch der Lesefluss nicht gegeben ist. Ich habe das Lesen als extrem anstrengend empfunden, da es mir nicht möglich war, in das Buch einzutauchen.

Auch die Geschichte konnte mich nicht überzeugen. Der Aufbau ist verwirrend und wirkt auf mich wenig durchdacht, sodass man ab der Mitte des Buches den Überblick verliert.

Fazit

Mein Fazit ist, dass die Idee hinter dem Thema interessant ist, doch leider konnte die Umsetzung mich in keiner Weise überzeugen. Ich habe mich durch das Buch gequält. Ich glaube nicht, dass künstliche Intelligenz Gefühle beurteilen kann, dafür ist sie auch nicht gemacht. Sie kann uns jedoch im Alltag eine große Hilfe sein, wenn man sie richtig einsetzt. Bei der Partnerwahl sollte man sich nicht auf die Technik verlassen, außer man strebt eine leidenschaftslose Beziehung an. Es braucht Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede, damit Reibungspunkte entstehen, an denen man wachsen und sich weiterentwickeln kann. Manchmal geschieht das zusammen und manchmal treibt es Paare voneinander weg. Das ist nun mal das Leben.

Leider bleiben viele interessante Erkenntnisse in dem Roman nur oberflächlich erwähnt. Es fehlt an Spannung, an Tiefe und an nachvollziehbaren Emotionen. Daher kann ich den Roman nicht besser bewerten.

Ich bedanke mich dennoch beim Autor und beim Mainwunder Team für das Rezensionsexemplar und für die Mühe.

Neun Tage und ein Jahr

Taylor Jenkins Reid
Neun Tage und ein Jahr Buchcover
Wenn das Schicksal dir nur eine kurze Zeit Glück gewährt

Gefühlvolle Erzählung über den Verlust eines Menschen und das Loslassen, um weiterzuleben.

Die Liebe erwischt Elsie und Ben unerwartet, aber heftig. Ziemlich schnell ist beiden klar, dass sie zusammen gehören. Keine sechs Monate nach dem Kennenlernen sind sie zusammengezogen und heiraten. Vor ihnen liegt ihr gemeinsames Leben. Sie schmieden Pläne und sind glücklich sich gefunden zu haben.

Doch dann wird Ben durch einen Unfall aus dem Leben gerissen. Elsie ist fassungslos vor Schock und Trauer. Sie ist Witwe, nach nur neun Tagen Ehe. Ist sie überhaupt eine richtige Witwe nach einer so kurzen Ehe? Hinzu kommt eine Schwiegermutter, die nichts von ihrer Existenz weiß. Kann Elsie es schaffen ohne Ben zu leben?

„Neun Tage und ein Jahr“ schildert abwechselnd die Geschichte vom Kennenlernen bis zur Hochzeit, und Elsies Leben nach Bens Tod. Der Roman erzählt von den sechs Monaten mit Ben und den sechs Monaten ohne Ben. Ein Jahr, das Elsie zur Hälfte im Liebesrausch und zur anderen Hälfte in völliger Trauer verbringt.

Es beginnt mit dem Abend, an dem Ben stirbt. Neun Tage sind sie verheiratet. Elsie und Ben sind perfekt füreinander, dessen wird man sich beim Lesen ihrer sechsmonatigen Beziehung bewusst. Umso mehr trifft einen die Trauer, in der Elsie gefangen ist. Ihre Zweifel, dass sie nach der Kürze der Zeit gar keine „richtige“ Ehefrau ist. Ihre Schuldgefühle, weil Ben nur für sie noch einmal losgefahren ist. Hinzu kommt ihre Schwiegermutter, die erst vor wenigen Jahren ihren Mann verloren hat und keine Ahnung von der Ehe ihres Sohnes hatte. Ben hatte nie den richtigen Zeitpunkt gefunden, seiner immer noch trauernden Mutter von seinem Glück zu erzählen. Dennoch überwinden die beiden Frauen diese Hürde und versuchen sich gegenseitig in ihrer Trauer zu unterstützen.

Das Buch ist berührend und gefühlvoll geschrieben. Es nimmt sich dem Thema Trauer auf eine pragmatische und reale Weise an. Elsie, die nur eine kurze Zeit vollkommen glücklich war und jäh aus ihrer Liebesblase herausgerissen wird. Susan, Bens Mutter, die nach dem Tod ihres Sohns plötzlich ohne Familie dasteht. Das Leben muss für beide weitergehen, aber wie das gehen soll, ist die Frage mit der sich der Roman auseinandersetzt. Der Schreibstil ist trotz des schweren Themas leicht und unterhaltsam und es gibt durchaus humorvolle Abschnitte, Es ist eine Liebesgeschichte der anderen Art, die zeigt, dass es nicht wichtig ist, wie lange man sich geliebt hat, sondern nur das man sich geliebt hat.

Links zum Buch:

https://www.randomhouse.de/Hoerbuch-Download/Neun-Tage-und-ein-Jahr/Taylor-Jenkins-Reid/Random-House-Audio/e470047.rhd

https://reading-books.de/neun-tage-und-ein-jahr/

Unsere glücklichen Tage

Unsere glücklichen Tage Buchcover
Julia Holbe

Eine Geschichte über Jugend, Freundschaft und einen unvergesslichen Sommer. Leise und behutsam mit einer Prise Melancholie erzählt.

Zufällig läuft Elsa ihre Jugendfreundin Marie über den Weg. Eine Begegnung, die die Vergangenheit wieder an die Oberfläche spült und die Erinnerung an den letzten gemeinsamen Sommer wach werden lässt. Die glücklichsten Tage in Elsas Leben. Sommertage, die die Freundinnen, Elsa, Fanny, Marie und Lenica, in dem Ferienhaus von Elsas Eltern an der französischen Küste verbrachten. Aber auch der Sommer, in dem Elsa Sean traf, ihre große Liebe, die sie bis heute nicht vergessen hat. Es war ein magischer Sommer, dessen Ende eine Wendung nahm, die sie alle nicht kommen sahen. Es sollte der letzte Sommer sein, den sie gemeinsam verbrachten.

Über viele Jahre hinweg hatten die Freundinnen keinen Kontakt zueinander. Nun scheint es an der Zeit, sich endlich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen. Elsa, Marie und Fanny fahren zusammen in das Haus an der Küste, um die verlorenen Jahre nachzuholen. Doch dann steht auch Sean unerwartet vor der Tür und stellt, wie damals, alles auf den Kopf.

Unsere glücklichen Tage erzählt von einem unvergesslichen Sommer, den die Freundinnen auf ihrem Felsen am Meer verbringen. Lenica wohnt in dem französischen Küstenort und erwartet Elsa, Marie und Fanny wie jedes Jahr in den Ferien. Die jungen Frauen nehmen das Haus in Beschlag, trinken, essen und faulenzen in der Sonne. Bis Lenica eines abends ihren Freund aus Kindheitstagen, Sean, mitbringt. Zwischen ihm und Elsa gibt es sofort eine magische Anziehungskraft. Doch was verbindet Sean und Lenica?

Seitdem ist viel Zeit vergangen. Elsa ist mittlerweile geschieden und hat zwei erwachsene Kinder. Seit diesem Sommer hat sie keine ihrer Freundinnen oder Sean wiedergesehen. Doch nun ist sie bereit sich ihrer Geschichte zu stellen, die an dem besagten Abend ihren Anfang genommen hat.

Julia Holbes Debütroman handelt einerseits von der Zerbrechlichkeit, jedoch andererseits von dem starken Band der Freundschaft. Obwohl Elsa, Fanny und Marie Jahrzehnte keinen Kontakt zueinander haben, knüpfen sie fast nahtlos an ihre früher Verbindung an. Da sie sich durch Zufall wiedergefunden haben, wollen sie endlich mit der Vergangenheit aufräumen, um sich nicht wieder zu verlieren.

In einer sehr poetischen Sprache erzählt die Autorin abwechseln von dem vergangenen Sommer, der alles veränderte, und der Gegenwart, in der sich die Freundinnen jetzt befinden. Wir lernen die Charaktere in ihrer Jugend kennen, in der sie glaubten, alle Zeit der Welt zu haben. Dem gegenüber stehen die gleichen Figuren nur in der Mitte ihres Lebens, in der sie ihre jugendliche Leichtigkeit abgestreift haben. In dem Roman steckt viel Lebenserkenntnis, in der man sich selbst wieder findet. Den Moment zu nutzen und es nicht auf später zu verschieben, ist eine wichtige Botschaft, die der Roman uns mit auf den Weg gibt. Nicht immer hat man die Chance, unausgesprochen Worte irgendwann doch noch zu sagen.

Obwohl die Geschichte hoffnungsvoll endet, hat der Roman mich in melancholischer, vielleicht auch etwas wehmütiger Stimmung zurückgelassen. Auf jeden Fall hat er mich zum Nachdenken gebracht. Die Geschichte dieses letzten gemeinsamen Sommers und des Wiederauflebens ihrer Freundschaft ist anrührend. Ein besonderer Roman, perfekt für laue Sommernächte.

Ich bedanke mich beim Penguin Verlag für das Rezessionsexemplar.

Links zum Buch:

Verlag: https://www.randomhouse.de/Buch/Unsere-gluecklichen-Tage/Julia-Holbe/Penguin/e560393.rhd

https://www.lesejury.de/julia-holbe/buecher/unsere-gluecklichen-tage/9783328601104

Rendezvous in zehn Jahren

Rendevous in zehn Jahren Buchcover
Judith Pinnow

Trotz etlicher eingebauter Hürden eine sehr vorhersehbare Liebesgeschichte. Es fehlen die überraschenden Wendepunkte.

Valerie verbringt mit ihrer Schwester Anne ein Wochenende in Amsterdam. Da sie früher als Anne in der Stadt ankommt, lässt sie sich allein durch die Stadt treiben und landet in einem Café. Dort setzt sie sich zu einem Mann an den Tisch. Valerie und ihr Gegenüber kommen ins Gespräch. Es ist kein Gespräch über das Wetter oder ähnliche Belanglosigkeiten, sondern über ihre Träume und Wünsche ans Leben. Valerie und Ted, wie der Mann heißt, sind sich sympathisch. Bevor Valerie geht, schlägt Ted vor, sich in zehn Jahren in diesem Café wiederzutreffen, um davon zu berichten, wie ihr Leben verlaufen ist. Valerie ist von dieser Idee begeistert und willigt sofort ein. Erst als sie das Café verlassen hat, wird Ted klar, dass er keine zehn Jahre warten will, sondern Valerie schnellstmöglich wiedersehen möchte. Auch Valerie wird viel zu spät bewusst, welche Chance sie vertan hat. Beide begeben sich auf die Suche nach dem anderen. Doch sie haben weder Adressen noch Telefonnummern ausgetauscht. Müssen sie wirklich zehn Jahre auf das nächste Treffen warten?

Die Idee des Romans verspricht einige Irrungen und Wirrungen, die tatsächlich auch eintreffen. Immer wieder kommen sich die beiden Hauptcharaktere sehr nah, um sich dann doch wieder zu verpassen. Allerdings fehlt das gewisse Etwas. Die Wendungen sind alle sehr vorhersehbar und wenig überraschend. Die Geschichte plätschert ohne nennenswerte Höhepunkte vor sich hin. Zudem gibt es in dem Roman schwarz und weiß, keinerlei Grauzonen. Der Ex von Valerie ist unsympathisch, er manipuliert und geht fremd. Ebenso wird Franka als kühl, skupellos und kinderfeindlich dargestellt. Das ein sehr einfaches Schema und es langweilt. Den meisten Figuren fehlt es an Ecken und Kanten. Vor allem Ted ist meiner Ansicht nach viel zu nichtssagend. Er hat keine eigene Meinung und richtet sich im Prinzip nur nach anderen. Ich hatte den Eindruck, dass er gar nicht weiß, was er mit seinem Leben anfangen soll. Valerie scheint mir ziemlich naiv und auch ohne wirkliches Ziel im Leben. Beide lassen andere entscheiden, wie sie leben. Gerade den beiden Charakteren hätte etwas mehr Format gutgetan. Es hätte die Geschichte interessanter gemacht.

Ich habe mir mehr Wendungen gewünscht, die man nicht sofort ahnt. Außerdem sind mir die meisten Figuren zu stark in gut und böse eingeteilt. Es ist ein anspruchsloser Roman, den man schnell durchlesen kann. Das Ende ist mehr oder weniger klar, doch der Weg dorthin ist einfach zu vorhersehbar.

Links zum Buch:

https://www.vorablesen.de/buecher/rendezvous-in-zehn-jahren

https://www.ullstein-buchverlage.de/nc/buch/details/rendezvous-in-zehn-jahren-9783548062594.html

Alles, was vielleicht für immer ist

Alles, was vielleicht für immer ist Buchbover
Laura Tait und Jimmy Rice

Die Geschichte zieht sich zu sehr, ohne das es voran geht

Rebecca und Ben lernen sich in der Bar ihres gemeinsamen Freundes Jamie kennen. Sie werden ein Paar und ergänzen sich augenscheinlich perfekt, das perfekte Paar. Über ein Jahr lang ist alles wunderbar, sie ziehen zusammen und Ben plant einen romantischen Heiratsantrag. Doch an Bens Geburtstag kommt zufällig ein Geheimnis ans Licht, dass die glückliche Beziehung in Frage stellt. Ob es für Rebecca und Ben eine zweite Chance geben kann und welche Rolle dabei ihre beiden beste Freunde Jamie und Danielle spielen können, muss sich erst noch beweisen.

Zu Beginn ist es eine romantische Liebesgeschichte. Eine arbeitswütige junge Frau, die sich mit zwischenmenschlichen Beziehungen schwer tut, trifft auf charmanten Mann, der seinen Platz im Leben noch nicht gefunden hat. Sie verlieben sich, kommen zusammen und alles könnte so schön sein, bis zu dem Moment, in dem eine Bombe platz. Danach zieht sich die Geschichte wie Kaugummi. Es beginnt ein Hin und Her, ohne das es tatsächlich voran geht. Die Kapitel wechseln zwischen Rebeccas und Bens Sicht der Dinge.

Der Roman hat seine unterhaltsamen Höhepunkte, auch wenn es nicht viele sind. Schlussendlich hatte ich allerdings den Eindruck, dass die Geschichte herum eiert ohne zu wissen, was sie dem Leser eigentlich sagen will. Ist es nun eine Liebesgeschichte oder eine Geschichte über Freundschaft oder beides? Geht es um die Schwierigkeit seinen Platz im Leben zu finden? Manche Entwicklungen in der Erzählung sind mir etwas zu weit hergeholt. Es werden zu viele Nebenstränge eröffnet, die dazu beitragen, dass ich das Gefühl bekam, das Buch nimmt kein Ende. Im Vergleich zu dem Roman „Das Beste, was mir nie passiert ist“, ist dieser Roman langweilig. Auch konnte mich der Schreibstil der beiden Autoren diesmal leider nicht mitreißen.

Links zum Buch:

https://lesepartie.de/das-beste-was-mir-nie-passiert-ist/

https://www.dumont-buchverlag.de/buch/tait-rice-alles-was-vielleicht-9783832189365/

Nach Mattias

Nach Mattias Roman Cover
Peter Zantingh

Gute Idee, jedoch ist die Umsetzung zu oberflächlich, um dem Thema gerecht zu werde. Der rote Faden ist kaum erkennbar.

Mattias ist tot. Ein lebenslustiger Mittdreißiger, der plötzlich aus dem Leben gerissen wird, hinterlässt Beziehungen zu unterschiedlichsten Menschen. Es sind die familiären und freundschaftlichen Bindungen, in denen Mattias eine spürbare Lücke hinterlässt. Daneben gibt es auch die Menschen, deren Leben Mattias nur flüchtig streifte. Auf welche Weise lebt Mattias in den Gedanken all dieser Menschen weiter? Was bleibt von ihm?

Der Ansatz des Autors Peter Zantingh, aufzugreifen, wie sich das Fehlen eines Menschen auf das Weiterleben der Anderen auswirkt, macht neugierig. Jedes Kapitel handelt von einer Person, die auf verschiedenartige Weise eine Beziehungen zu Mattias hatte.

Den Anfang macht Mattias‘ Lebensgefährtin Amber. Es folgen Familie, enge Freunde ebenso wie flüchtige Kontakte. Jeder von ihnen hat seine eigene Geschichte und seinen Berührungspunkt mit Mattias. Das Bild, das wir als Leser von Mattias gewinnen, wird aus diesen unterschiedlichen Perspektiven zusammengesetzt sowie auch die Trauer viele Gesichter hat.

Die Buchidee hat mich sofort angesprochen, daher wollte ich den Roman unbedingt lesen. Leider konnte er meine Erwartungen nur bedingt erfüllen. Der Roman beginnt vielversprechend. Die ersten beiden Kapitel greifen ineinander, wie beim Staffellauf wird der Stab zwischen Amber und Quentin weitergereicht. Doch mit jedem weiteren Kapitel verliert sich der Zusammenhang. Nathans Kapitel beispielsweise, ist für sich genommen eine intensive, kurze Momentaufnahme seines einsamen Lebens. Gut und eindringlich beschrieben. Allerdings ist Nathan keine Person, die relevant für den Roman ist. Gerade diese Figur ist für mich ein großes Fragezeichen. Ob er nun seine Ferienwohnung vermietet oder nicht, ob Amber nun vor seiner Tür steht oder nicht, hat für mich keinerlei Bezug zum eigentlichen Thema des Romans. Im Gegenteil; das Kapitel unterbricht den roten Faden, welcher sich ohnehin kaum sichtbar durch das Buch zieht. Am eindrucksvollsten gelungen sind meiner Meinung nach die Kapitel über Issam und jenes über Tirra.

Am Ende bleibt der Roman hinter meinen Erwartungen zurück. Aus meiner Sicht fehlt das Ineinandergreifen der einzelnen Geschichten. Mir ist Mattias als verbindende Komponente zu wage geblieben. Die Geschichte ebenso wie ihre Charaktere bleiben für mich als Leser zu sehr auf Distanz, sodass ich kaum Zugang zu den Figuren finden konnte. Teils ist der Schreibstil sehr eindringlich, teils jedoch zu sachlich und emotionslos. Dadurch kann sich die Idee des Romans nur bedingt entfalten. Ich hätte mir mehr Verbindungspunkte zwischen den Figuren gewünscht. Jedes Kapitel steht als Einzelkämpfer da, ohne eindeutigen Zusammenhang. Aufgrund dessen hat der Roman mich nicht ganz überzeugen können.

Ich bedanke mich beim Diogenes Verlag für das Rezensionsexemplar!

Links zum Buch

https://www.vorablesen.de/buecher/nach-mattias

Keiner hat gesagt, dass du ausziehen sollst

Romancover Nick Hornby Keiner hat gesagt, dass du ausziehen sollst

Eine Ehe in zehn Sitzungen

Nick Hornby

Schlagfertige Dialoge. Eheprobleme amüsant und erfrischend angepackt.

In der Ehe von Lousie und Tom steht es gerade nicht zum Besten. Tom ist arbeitslos und Louise ist fremdgegangen. Sie reden aneinander vorbei und stecken fest. Für Louise ist mit Mitte vierzig das Leben nicht vorbei. Um herauszufinden, wie sie ihre Ehe wieder auf Kurs bringen können, machen sie eine Paartherapie.

Jede Woche treffen sich die Eheleute vor der Therapie im gegenüberliegenden Pub. Während sie im Pub sitzen und warten, diskutieren sie über ihre Beziehung.

Voller Humor und schlagfertigen Dialogen lässt Nick Hornby seine Protagonisten auf einander los. Zehn Mal treffen sich Louise und Tom im Pub und sagen freiheraus, was sie an ihrer Ehe und dem anderen stört. Dabei geht nicht um die große Liebe oder Romantik, es geht um das alltägliche Leben. Sie erörtern Fragen, wieso sie überhaupt zusammen gekommen sind, warum sie keinen Sex mehr haben und warum wer wie für bzw. gegen den Brexit gestimmt hat.

Die Dialoge, aus denen das Buch hauptsächlich besteht, sind witzig und dennoch gibt es auch viel Tiefgang. Bis zum Schluss war mir nicht klar, wie es ausgeht. Aber auch das Ende ist weder romantisch noch tragisch, sondern ein aufmunterndes Augenzwinkern. Eine lange Beziehung funktioniert nicht ohne Humor und den hat Nick Hornby auf seine unvergleichliche Weise wieder fabelhaft gezeigt.

Es hat mir richtig Spaß gemacht die Treffen im Pub zu begleiten. Ja, ich hatte Spaß beim Lesen und habe manches Mal lachen müssen. Nick Hornby findet den richtigen Ton und das richtige Maß von dem, was er uns Lesern mitteilt. Die 158 Seiten erzählen kurz und knackig alles, was relevant ist. Der Rest obliegt dem Leser. Bis zur letzten Seite ist es eine amüsante und erfrischende Erzählung. Einfach großartig.

Links zum Buch:

https://www.kiwi-verlag.de/buch/nick-hornby-keiner-hat-gesagt-dass-du-ausziehen-sollst-9783462054101

https://www.deutschlandfunkkultur.de/nick-hornby-keiner-hat-gesagt-dass-du-ausziehen-sollst-der.950.de.html?dram:article_id=471739

https://lesepartie.de/juliet-naked/