Kategorie: historische Romane

Über Carl reden wir morgen

Carl verzichtete lieber auf ein wenig überschwängliches Glück zu Beginn, wenn dafür später ein Rest davon übrigbleiben sollte. Ihm fiel ein Spruch ein, den sein Bruder Eugen als Kind ständig von sich gegeben hatte: Finden Sie Ihr Glück und behalten Sie es.“

Im Winter die Ewigkeit

Noch immer aufgewühlt und mit gemischten Gefühlen betrat Fleur ihr Elternhaus. Wie gerne würde sie ihre Liebe herausschreien, ihnen allen sagen, dass sie fort gehen und nie wieder zurück kommen wolle.

In Zeiten des Tulpenwahns

Wenige Tage später machten sich die beiden Männer auf den Weg nach Haarlem. Nicolaes hatte das Beet, welches den weniger wertvollen Dubletten und Nachzüchtungen seiner Sammlung vorbehalten war, in weiten Teilen geplündert. Er hatte die ausgewählten Zwiebeln sorgfältig aus der Erde gehoben und gereinigt. Das Beet hatte er daraufhin schnell geharkt, um alsbald die Spuren des Verlustes zu tilgen.

Der Traumpalast

„Aber egal wer Regie führt – >Dr. Caligari< wird alles revolutionieren , was es bisher auf der Leinwand gab. Hollywood kann einpacken! Berlin wird die Hauptstadt des internationalen Films."

Die Übersetzerin

[…] „Es gibt einen anderen, einen besseren Weg. Hedy, ich sorge dafür, dass dir nichts passiert, das verspreche ich dir. Aber bitte, wenn du nur dieses Eine in deinem Leben für mich tun willst, dann steige jetzt nicht in dieses Boot.“

Alles, was wir sind

Was Borja getan hatte, war so gut wie Hochverrat. Wenn der Westen das Buch ohne Erlaubnis der UdSSR veröffentlichte, dann würden sie ihn holen kommen – und mich dazu. Und diesmal würde man einen Aufenthalt von wenigen Jahren in einem Arbeitslager wohl kaum als ausreichende Strafe ansehen. […] Wie konnte er so selbstsüchtig sein?

Wir sehen uns unter den Linden

Ehrlichkeit, Geradlinigket, darauf legte Sanne Wert. […] „Das ist nur herrlich für die, die sich lose Geld in ihren Taschen leisten können“, verwies sie ihn scharf. „Leute, wie deine Ärzte-Familie mit ihrer Villa und ihren Mietshäusern dürfen verprassen, so viel sie wollen, aber das funktioniert einzig und allein, solange die große Masse ausgebeutet wird und in bitterer Armut lebt.“

Revolution der Träume

Wir tranken Sekt, dann probierte ich zum ersten Mal in meinem Leben eine Linie Kokain. Es schmeckte bitter, meine Zunge wurde taub, und dann fühlte ich eine Stimulierung, wie ich sie noch nie erlebt hatte. Mein Herz klopfte, ich war hellwach, und gleichzeitig war mir ein bisschen schlecht. Doch vor allem war ich plötzlich in Feierlaune und bestellte mehr Sekt, den wir in beschwinkter Runde tranken, bis Artur zu uns trat und Isi uns bei Aldo entschuldigte, weil wir ein paar Dinge zu besprechen hatten.

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